Das athanor Projekt wurde von zwei Computer- und Videospiel Enthusiasten ins Leben gerufen. Für beide ist diese Kunstform bereits seit ihrer Kindheit ein wichtiger Bestandteil, und doch könnten die persönlichen Zugänge dazu nicht unterschiedlicher sein. Der Alchemist Bernd liebt die technischen Aspekte und findet die Berührung in Musik und Geschichten. Für ihn sind die virtuellen Welten ein Rückzugsort für Ruhe und Inspiration. Die Alchemistin Carmen findet ihre Inspiration im Erleben von fantastischen Welten und erlangt Erkenntnisse durch das Lösen von Puzzle-Elementen. Für sie stehen virtuelle Erlebnisse oft mit zwischenmenschlichen Kontakten in Verbindung.
Trotz der unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse, die mit Computer- und Videospielen einhergingen, durften beide die wunderschönen, wärmenden Berührungen dieser Kunstform erleben. Genau diese Wärme war die Inspiration dafür, mit den eigenen Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu treten. Mit dem Wunsch, Wandlung in die Wahrnehmung dieser virtuellen Welten zu bringen, taten sich die beiden Alchemisten zusammen, um in ihrem Athanor die Veredelung der Kunstform zu fördern.
Doch das athanor Projekt beschränkt sich nicht nur auf die beiden Gestalter, sondern soll auch eine Einladung für alle Computer- und Videospiel Liebhaber sein, ihre Erfahrungen und Berührungen zu teilen. Denn wenn wir die Wärme kultivieren, so wird jeder einzelne zum Alchemisten und kann somit die Wahrnehmung dieser Kunstform in der Gesellschaft wandeln.
